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Spielberichte der Verbandsrunde <<   2018 / 19   >>

3. Runde vom 01. 12. 18 - In Ötigheim nur Schadensbegrenzung möglich

SK Ötigheim II : SC Ottenhöfen-Seebach   5½ : 2½ SC Weitenung III : SC Ottenhöfen-Seebach II   2 : 2

Am vergangenen Wochenende hatte unsere Erste in der Bezirksklasse ein schweres Auswärtsspiel gegen den Klassenprimus und Tabellenführer SK Ötigheim II zu bewältigen. Leider musste Teamchef Horst Lepold auch noch auf die zwei Stammspieler Kadir und Horst Husmann verzichten, und seinen Kader mit Neuzugang Shahin und mir (Michael) auffüllen. Damit war klar, dass man gegen die Ötigheimer eher um Schadensbegrenzung bemüht sein musste.
Das die Reserve-Mannschaft aus dem Volksschauspiel-Dorf auch auf den hinterern Brettern kontinuierlich gut besetzt ist, merkte man daran, dass Shahin und ich als erste die Waffen strecken mussten. Shahin scheiterte mit einer unkonventionellen Spielweise mit offener Königsstellung und unterentwickeltem Damenflügel. Zwar hatte er noch eine Gewinnchance, die er aber leider übersah. Meine Partie verlief zunächst ausgeglichen, doch mein Gegner konnte auf der halboffenen d-Linie die Türme verdoppeln, und mit Unterstützung der Dame in meine Stellung einbrechen.
Horst Lepold
Horst konnte als Einziger
Ottenhöfener gewinnen
Es folgten danach drei Remis durch Vittorio, Manfred und auch Andreas am Spitzenbrett, der schon von Beginn an auf Punkteteilung bedacht war. Leider musste dann Kemi an Brett 2 aufgeben, was den Mannschaftssieg der Gastgeber besiegelte. Kemi hat nach eigenen Angaben zu passiv gespielt, und zu viele Fehler gemacht. Wenigstens konnte Horst Lepold wieder mal einen vollen Punkt für Ottenhöfen einfahren. Er hat in einer interessanten Partie einen Springer geopfert für zwei verbundene Freibauern im Zentrum. Sein Gegner musste die Figur wieder zurückgeben, um das Schlimmste zu verhindern, aber Horst gab den Vorteil nicht mehr her. In einem spannenden Bauernendspiel behielt er das bessere Ende für sich, und unterstrich damit seine momentane Formstärke. Er ist bis jetzt mit 2,5 aus 3 zusammen mit Andreas der erfolgreichste Ottenhöfener Spieler.
Nun war der Abend schon weit fortgeschritten, der Runden-Wettkampf entschieden, und nur Eduard spielte noch. Jeder erwartete hier ein baldiges Remis, damit die Heimreise angetreten werden konnte. Doch der Gegner lehnte Eduards Friedensangebot ab, und spielte unverdrossen weiter. Nach rund fünf Stunden Spielzeit unterlief Eduard im Endspiel dann doch noch der entscheidende Fehler, der zum Verlust der Partie führte.
Nach dieser (erwarteten) Niederlage hofft unser Team auf etwas einfachere Gegener und mehr Erfolg bei den noch anstehenden Aufgaben im neuen Jahr.

Unsere Zweite (Kreisklasse 2) hat ebenfalls auswärts gespielt, und zwar gegen das Vierer-Team Weitenung III. Auch hier war man eher von einer Niederlage ausgegangen gegen den favorisierten Gegner. Daher war es umso erfreulicher, dass Heidrun und Prince sich gegen ihre Kontahenten mit deutlich besserer Wertungszahl erfolgreich durchsetzten konnten. Für beide war es der zweite Sieg im zweiten Spiel, was sich sicher positiv auf das Selbstvertrauen ausgewirkt hat, nachdem sie in der letzten Saison in der höheren Klasse überhaupt nichts Zählbares erreichen konnten.
Paul verlor leider seine Parie, und auch Robert an Brett 1 musste sich nach langem Kampf seinem Gegner beugen. Trotzdem war man auf Ottenhöfener Seite mit dem unverhofften Mannschafts-Remis durchaus zufrieden.
- Michael Armbruster -

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2. Runde vom 03. 11. 18 - Zurück auf der Erfolgsspur

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Iffezlheim II   5½ : 2½ Ottenhöfen-Seebach II : OSG Baden-Baden VIII   3 : 3

Nach der Pleite zum Auftakt endlich mal wieder eine überzeugende Vorstellung unserer ersten Mannschaft: Im heimischen Spiellokal konnte sie das Bezirksklassen-Duell gegen Iffezheim II mit 5,5 : 2,5 für sich entscheiden.
Der erste Brettpunkt für Ottenhöfen kam diemal von Eduard - etwas ungewöhnlich für ihn, der oftmas die längsten Partien spielt. Sein Gegner hatte nach einem Fehler im Mittelspiel aufgegeben. Unterdessen waren an den anderen Brettern schon vereinzelt Vorteile für unsere Akteure zu erkennen. Einige Zeit blieb noch alles ruhig, dann - nach etwa 3 Stunden Spieldauer - ging es Schlag auf Schlag: Kadir, Horst Lepold und auch Andreas am Spitzenbrett beendeten ihre Partien fast gleichzeitig, und alle drei konnten ihre Stellungs- und Materialvorteile in Siege ummünzen. Da es nun schon 4:0 für uns stand, wollte Kemi eigentlich ein mannschaftsdienliches Remis anbieten, doch Manfred kam ihm noch zuvor: Er hatte im Endspiel einen Läufer für zwei Bauern. Diesen Läufer musste er aber hergeben, um einen gegnerischen Freibauern zu eleminieren. Zum Schluss hatten beide Kontrahenten dann nur noch je eine umgewandelte Dame, und den König auf dem Brett, also Remis. Damit war der Mannschaftskampf zu unseren Gunsten entschieden. Kemi spielte weiter, und gewann dann noch, weil sein Gegenüber die Bedenkzeit überschritten hatte.
Zwar wurden danach die beiden letzten Bretter noch eine Beute der Gäste aus Iffezheim, doch ist das Endergebnis ein schöner, verdienter Erfolg für unsere Erste. Auch Team-Chef Horst Lepold konnte einen überzeugenden Partiegewinn dazu beisteuern. "Ich bin sehr zufrieden, vor allem bin ich auch mit meiner Partie zufrieden", meinte er erleichtert. Mit ausgeglichenen Punktekonto rangiert Ottenhöfen nun im Mittelfeld der Tabelle.

Unser Reserve-Team kämpfte derweil - ebenfalls zu Hause - mit einer Sechser-Mannschaft in der Kreisklasse 2 gegen Baden-Baden VIII. Hier konnten Danail, Prince und auch Heidrun gegem ihre jugendlichen Kontrahenten relativ leicht gewinnen. Hubert spielten leider die Nerven einen Streich, und auch Uwe und ich verloren.
So kam es am Ende zu einem friedlichen 3:3 Mannschafts-Remis.
- Michael Armbruster -

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1. Runde vom 13. 10. 18 - Es kann nur besser werden

SC Ottenhöfen-Seebach : SK Ottenau II   2½ : 5½ Röss´l Muggensturm II : Ottenhöfen-Seebach II   + : -

Das war für uns ein klassischer Fehlstart in die neue Bezirksrunden-Saison am vergangenen Samstag zu Hause gegen Ottenau II. Es fing schon damit an, dass in unserer Ersten zwei Stammspieler absagten, und ich die besten Leute aus der Zweiten nach oben abgeben musste. Auch hier gab es zahlreiche Spieler-Absagen. Ich mobilisierte die letzten Reserven unserer bescheidenen Rangliste, es reichte trotzdem nicht. Als sich dann auch noch die beiden Ersatzsleute für die Erste ebenfalls krankmeldeten, musste ich schweren Herzens das Spiel unserer Zweiten gegen Muggensturm II (Kreisklasse 2) absagen.
So konnten wenigstens Heidrun und ich die Lücken in der ersten Mannschaft schließen. Dies sollte aber nichts nützen: im Mannschaftskampf bekam ich von meinem Ottenauer Gegenspieler eine Eröffnung serviert, die ich gar nicht kannte, und völlig falsch behandelte. Die Partie war dann schon beendet, bevor sie richtig begann. Auch Heidrun stellte schon sehr früh eine Figur ein. Sie mühte sich noch recht lange auf verlorenem Posten, am Ende aber vergebens. Und es kam noch schlimmer:
Unser Routinier Eduard vergallopierte sich im Mittelspiel. Sein Versuch, einen Bauern zu gewinnen, scheiterte. Als er den Fehler bemerkte, war seine Stellung kaputt, und der folgende Mattangriff seines jungen Gegners nicht mehr aufzuhalten. Auch Horst Husmann musste seinem Gegner Raphael Merz zum Sieg gratulieren, obwohl er die Partie lange ausgeglichen halten konnte. Die Gäste von der Murg lagen nun schon mit 4:0 in Front, und in den noch laufenden Begegnungen stand nur Kadir wirklich besser.
Das erste Zählbare für uns konnte Teamchelf Horst Lepold beisteuern, der sein Spiel etwes glücklich ins Remis rettete. Den ersten Partiegewinn für Ottenhöfen holte sich Andreas an Brett 1. Nachdem es hier lange nach Remis aussah, hatte er sich einen marginalen Vorteil erspielt. Als sein Gegner dann noch einen Bauern einstellte, war die Sache bald zu Gunsten von Andreas entschieden. Kurz darauf konnte auch Kadir sein gutes Spiel mit dem vollen Punktgewinn krönen.
Leider war dies seinem Vater Kemi nicht beschieden: unser ansonsten sehr zuverlässige Punktelieferant hatte nach eigenen Angaben seinen jungen Kontrahenten etwas unterschätzt und zu passiv gespielt. Einen in der Eröffnung gewonnenen Bauern musste er später wieder zurückgeben, und als dann noch weiteres Material verloren ging, war die Partie nicht mehr zu halten.
Kurz gesagt: der vergangene Samstag war wirklich nicht unser Tag! Es kann eigentlich nur besser werden - beim nächsten Mal hoffentlich mit besserer Mannschaftsaufstellung.
- Michael Armbruster -

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